Amalie Simon

geboren am 10. August 1843  in Harscheid
gestorben am 12. Mai 1892  in Elberfeld
Amalie Simon und der Verfasser dieser Chronik, Wilhelm Simon, waren Geschwister
 
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Ich bin am 14. Juni 1856 in Harscheid geboren, einem kleinen Bauerndorf, das zur Gemeinde Marienberghausen, Kreis Gummersbach, gehört. Ich war das achte von 9 Kindern. Mein Vater Kaspar Heinrich Simon (getauft

C

aspar­

Hen

rich) stammte von einem ziemlich wohlhabenden Bauernhof, genannt "Zum Hoff", der zu Gemeinde und Kreis Waldbröl gehört. Der Vater meines Vaters betrieb einen Pottaschenhandel und hatte den Spitznamen "Aschenmann". Außerdem arbeitete er auf seinem Bauernhof. Es scheint festzustehen, dass meine Vorfahren schon ein paar hundert Jahre auf diesem Hof ansässig waren. Aber das ist ziemlich schwierig zu erforschen, weil die Kirche von Waldbröl im 17. Jahrhundert abbrannte und mit ihr die Kirchenbücher, in denen die Leute registriert wurden. Nach dem Brand unseres Bauernhauses 1854 wurde ein gusseisernes Schild gefunden mit dem latinisierten Namen

HENRICH SIMONIS GERTRUD
EHELEUTH ANNO 1700
DEN 16 OCTOBER

verfasst von Wilhelm Simon


abgeschlossen am 10. Februar 1927

Später fand ich dieses schwere gusseiserne Schild von ungefähr 90 x 90 cm auf einem anderen Bauernhof in der Nachbarschaft, wo der Bauer es als Deckel für seine Jauchegrube benutzte. Ich vermute, dieses Schild wurde für ein jungverheiratetes Paar hergestellt, das ziemlich wohlhabend gewesen sein muß. Beim oben erwähnten Brand des Simonschen Hauses müssen eine Menge wichtiger Familiendokumente vernichtet worden sein. Der Nachbarbauer, der das Schild für seine Jauchegrube benutzte, besaß einige alte Dokumente der Familie Simon, z.B. einige Bestimmungen, Diskursionen (Erörterungen) und Requisitionen (Forderungen) von Johann Bertram Simon, der während der Zeit lebte, als das ganze Land in französischer Hand war. Dieser Bauer weigerte sich, uns die Dokumente zu geben, obgleich sie nichts mit seiner Familie zu tun haben. Eine Kopie einer Geburts- und einer Heiratsurkunde habe ich am Schluß dieser Chronik niedergeschrieben

­[Anmerkung des Übersetzers: um welche Urkunden es sich i.e. handelt, ist nicht bekannt; die Abschriften fehlen in der zugrundeliegenden englischen Fassung].
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Chronik der Familie Simon

 
(aus dem Englischen rückübersetzte Fassung;
siehe: ­>>
Nachtrag zur Chronik )
 
Tackeplatte von Henrich und Gertrud Simonis
(Abb. aus: Gottfried Corbach, "Geschichte von Waldbröl", Köln 1973)*
*Ich danke herzlich Herrn Manfred Söhn, Nümbrecht, der mir den entscheidenden Hinweis auf diese im Originaltext nicht vorhandene Abbildung gab!

Der Verfasser dieser Chronik, Wilhelm Simon, war Amalie Simons jüngerer Bruder.

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Familiengeschichte Müller - Humphreys