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Später hatte Kurts Sohn während seiner Schulzeit noch einige Jahre Briefkontakt zu zwei Kusinen 2.Grades, also Simon- Nachkommen einer weiteren Generation: kurz zu Ann Simon, Carls Tochter (mit der die Korrepondenz auf Lateinisch als damals einziger gemeinsam "beherrschter" Sprache stattfand), und wesentlich länger noch  zu Eileen, der Tochter von Maxine Sweeley, geb. Smith.
 
Als Kurt aus den USA zurückkehrte, gezwungenermaßen, weil Visum und Arbeitserlaubnis abliefen, kündigten sich dort bereits

dunklere Zeiten

an. Einige Monate später starb sein Vater, und weniger als ein Jahr nach dessen Tod begann die Herrschaft der Nazis. Auch in jener Zeit wurde Kurts USA-Aufenthalt noch einmal von Bedeutung, weil er es ihm erleichterte, im

Jahr 1939

eine Anstellung beim Ford-Konzern zu finden, die ihm zunächst einmal Entlastung brachte vom immer gefährlicheren Zugriff der Nazi- Kontrolle an seiner letzten Arbeitsstelle im Öffentlichen Dienst, im

Arbeitsamt Kempen

, wo sich die örtliche Partei- und SA-Macht in besonderer Weise konzentriert hatte (was

neuere Forschungen

erhärtet haben).

 
 
©   Kurt Müller 2011
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       Kurt Müller sen.
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ClydeHelenKM
Miriam18Maxine4Kk
CarlSimonFam1KMS
Carl Simon mit seiner Frau Irene, Sohn Bob und Tochter Ann am 27.10.1946
Die Schwestern Miriam (rechts)
und Maxine Smith,
Clyde Simon um 1931 mit seiner ersten Frau Helen
SimonCarl1964
Carl Simon 1964 in Isselhorst (Gütersloh)

Von 1930 bis 1931 lebte Kurt Müller für ein Jahr in den USA. Er hatte dort eine Reihe von Verwandten, sämtlich

Nachkommen seines Großonkels Ferdninand Simon

, der im Jahr 1880 mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern dorthin ausgewandert und in Williamsport, im damals noch sehr stark deutsch geprägten

Pennsylvania

, ansässig geworden war.


 
Schon Kurts Vater

Emil Müller

hatte dort länger gelebt, sieben Jahre lang, nachdem er als 16jähriger unter

denkwürdigen Umständen

dorthin geflohen war.
 
Aus Kurts Jahr in den USA blieben viele gute Kontakte, die teilweise auch nach seinem Tod noch fortbestanden, bis in die 1990er Jahre. Dazu zählen Carl H.Simon, dessen Trauzeuge Kurt 1930 war, der auch als Erster der Verwandeten

nach dem 2.Weltkrieg

wieder den Kontakt suchte und Kurt in den 60er Jahren mehrfach in Deutschland besuchte, aber auch dessen Bruder Clyde und dessen Kusinen Miriam und Maxine, die Töchter von Ida Smith, geb. Simon, der noch in Deutschland geborenen Tochter des Auswanderers Ferdinand Simon.

Kurt Müller

(senior)

geboren am 8. August 1904 in Elberfeld
gestorben am 23. Dezember 1982 in
Portraet2.jpg
Familiengeschichte Müller - Humphreys
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