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Auch Kurts Sohn hatte, während seiner Schulzeit, noch eine Weile Briefkontakt zu zwei Kusinen 3.Grades, also Simon- Nachkommen einer weiteren Generation: ganz kurz zu Ann Simon, Carls Tochter (mit der die Korrepondenz auf Lateinisch als damals einziger gemeinsam "beherrschter" Sprache stattfand), und wesentlich länger noch  zu Eileen, der Tochter von Maxine Sweeley, geb. Smith.
 
Als Kurt aus den USA zurückkehrte, gezwungenermaßen, weil Visum und Arbeitserlaubnis abliefen, kündigten sich dort bereits

dunklere Zeiten

an. Einige Monate später starb sein Vater, und weniger als ein Jahr nach dessen Tod begann die Herrschaft der Nazis. Auch in jener Zeit wurde Kurts USA-Aufenthalt noch einmal von Bedeutung, weil er es ihm erleichterte, im

Jahr 1939

eine Anstellung beim Ford-Konzern zu finden, die ihm zunächst einmal Entlastung brachte vom immer gefährlicheren Zugriff der Nazi-Kontrolle an seiner letzten Arbeitsstelle im Öffentlichen Dienst, im

Arbeitsamt Kempen

, wo sich die örtliche Partei- und SA-Macht in besonderer Weise konzentriert hatte (was

neuere Forschungen

erhärtet haben).

©   Kurt Müller 2019
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       Kurt Müller sen.
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ClydeHelenKM
Miriam18Maxine4Kk
CarlSimonFam1KMS
Carl Simon mit seiner Frau Irene, Sohn Bob und Tochter Ann am 27.10.1946
Die Schwestern Miriam (rechts)
und Maxine Smith im Jahr 1920
Clyde Simon um 1931 mit seiner ersten Frau Helen
SimonCarl1964

Carl Simon 1964 in Isselhorst (Gütersloh)

Vom 14. Juli 1930 bis zum 11. Juni 1931 lebte Kurt Müller für fast ein Jahr in den USA. Er hatte dort eine Reihe von Verwandten, sämtlich

Nachkommen seines Großonkels Ferdinand Simon

, der im Jahr 1880 mit seiner Frau und sei-nen zwei kleinen Kindern dorthin ausgewandert und in Williamsport, im damals noch sehr stark deutsch geprägten

Pennsylvania

, ansässig geworden war.


 
Schon Kurts Vater

Emil Müller

hatte dort länger gelebt, sieben Jahre lang, nach- dem er als 14jähriger unter

denkwürdigen Umständen

dorthin geflohen war.
 
Aus Kurts Jahr in den USA blieben viele gute Kontakte, die teilweise auch nach seinem Tod noch fortbestanden, bis in die 1990er Jahre. Dazu zählen Carl H.Simon, dessen Trauzeuge Kurt 1930 war, der auch als Erster der Verwandten

nach dem 2.Weltkrieg

wieder den Kontakt suchte und Kurt in den 60er Jahren mehrfach in Deutschland besuchte, aber auch dessen Bruder Clyde und dessen Kusinen Miriam und Maxine, die Töchter von Ida Smith, geb. Simon, der noch in Deutschland geborenen Tochter des Auswanderers Ferdinand Simon.
 
Im Juli und August 1969 besuchte Kurt dann erneut Williamsport und hatte das Glück, fast alle seine Verwandten und Freunde dort noch einmal treffen zu können. Sein letzter Besuch in den USA, 1977, galt dann ausschließlich dem Westen, Kalifornien, Nevada und Arizona. Dort, im Rentnerparadies Sun City, lebten Carl und seine Frau Irene inzwischen, und für Kurt war es noch einmal Gelegenheit zu einem großen Abenteuer.

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geboren am 8. August 1904 in Elberfeld
gestorben am 23. Dezember 1982 in Gütersloh

Familiengeschichte Müller - Humphreys

Kurt Müller

(sr.)

 
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Amerika 1930 / 31

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