s57.HEKaufBremen.404

In seiner "

Chronik der Familie Simon

" beschreibt Wilhelm Simon die Welt seiner Kindheit, v.a. um die Jahre 1860 - 1870 herum, gestaltet von seinen Eltern, Kaspar Heinrich Simon und Elisabeth geb. Dax. Diese Welt ist auch die seiner Geschwister, darunter

Amalie Müller

, darunter aber auch

Ferdinand Simon

, mit dessen Nachkommen das Schicksal der Chronik auf besondere Weise verbunden ist. Ferdinand Simon wanderte im Jahr 1882 mit seiner Frau Ida und den zwei Kindern des Ehepaares, Ferdinand junior und Ida junior, aus nach Williamsport in Pennsylvania,USA. Nicht einmal 3 Jahre später folgte ihnen, unter ganz

besonderen Umständen

, sein noch 14jähriger Neffe

Emil Müller

, ein Sohn seiner Schwester Amalie, und blieb sieben Jahre bei Onkel und Tante; er nahm in dieser ganzen Zeit, in der die beiden Kinder, 10 und 8 Jahre alt bei seiner Ankunft, heranwuchsen, quasi die Position ihres großen Bruders ein; die drei wuchsen miteinander auf, denn auch Emil war ja bei seiner Ankunft - trotz mannhaft bewältigtem

Abenteuer

- noch lange nicht erwachsen. Aus dieser engen Verbindung der drei erwuchs eine besondere, über das Verwandtschaftliche hinausgehende, ozeanüberspannende Freundschaft zwischen den beiden Familien Simon und Müller, die mehr als ein Jahrhundert lebendig blieb. An sie knüpfte auch Emils Sohn Kurt an, als er ab Sommer 1930 ebenfalls lange Zeit, fast

ein Jahr

, in den USA und überwiegend bei der Familie Simon verbrachte.

Oben: Kurt Müller sr. 1930 während der Überfahrt nach den USA auf der "Bremen"

Im Jahr 1960 reiste dann einer der Enkel von Ferdinand sen., Carl Simon, mit seiner Frau Irene und seiner Tochter Ann zum ersten Mal nach Deutschland, um seinen Vetter Kurt Müller wiederzusehen, der 30 Jahre vorher u.a. Trauzeuge bei Carls Hochzeit gewesen war. Vor Carls Besuch stieß Kurt auch auf einen wertvollen Erinnerungsschatz, den ihm Emils Kusine Emmy Simon, die Tochter von Ferdinands Bruder Wilhelm, für Carl anvertraute, nämlich die "Chronik der Familie Simon". Da Carl kaum noch Deutsch verstand, obwohl er in seiner frühen Kindheit durch den engen Kontakt mit dem Großvater Deutsch hatte sprechen können, übersetzte Kurt die Chronik für ihn.  Das Original der Chronik wurde anschließend zurückgegeben; wo es sich heute befindet, ist unbekannt, zumal Emmy Simon kinderlos starb.  
 
Glücklicherweise jedoch blieb eine Kopie der englischen Übersetzung erhalten, die zwar zunächst jahrzehntelang verschollen war, aber lange nach Kurts Tod beim Entrümpeln zufällig und zu diesem Zeitpunkt gänzlich unerwartet auftauchte. Deshalb ist es die englische Übersetzung, die der aktuellen deutschen Fassung zugrunde liegt, Diese ist also leider nur eine Rückübersetzung, aber nur auf diese Weise, also dank der voran- gegangenen englischen Übersetzung wurde es überhaupt möglich, dass wir die "Chronik" kennen und zur Verfügung haben.

1962.SimonCarl.292

Die bald danach beginnende NS-Diktatur in Deutschland und der Krieg unterbrachen die Verbindung, die aber nach Kriegsende wieder aufgenommen wurde. Ferdinand junior und Ida junior starben zwar schon in den 40er Jahren, aber es begann nun wieder ein regelmäßiger Briefwechsel zwischen Kurt und Simon-Nachkommen seiner Generation, später auch der nächsten Generation.

Oben: Carl H.Simon 1964
mit seiner Spiegelreflex

Die Chronik der Familie Simon

und der amerikanische Zweig der Familie

©   Kurt Müller 2020
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Die Chronik der Familie Simon

und der amerikanische Zweig der Familie

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Kaspar Heinrich Simon

geboren 13. Mai 1818 in Hoff
gestorben  11. Februar 1884 in Harscheid

Elisabeth Dax

geboren 28. Oktober 1814 in Harscheid
gestorben  17. Februar 1885 in Harscheid

Simon

Dax

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SimonChr1a.338

Oben: Seite eins der "Chronik der Familie Simon" im "Originaldurchschlag" der englischen Übersetzung, acht unscheinbarer DIN-A-5-Seiten, die in erster Linie durch Zufall erhalten blieben.

sMuellerEmil1894bK1 Kopie 2

Oben:

Emil Müller

nach seiner Rückkehr aus den USA (um 1894)