Heinrich Müller

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geboren am 5. März 1838  in Harscheid
gestorben am 13. April 1900  in Elberfeld
 
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Abgesehen von der Amsel war Ella, das Pferd, das bei Heinrich Müllers Ausfahrten seine Kutsche zog (auch als es schon längst Automobile gab), ihm und der ganzen Familie am wichtigsten. Ella war vielleicht sogar an Ereignissen beteiligt, die dem Lebenslauf von Heinrich Müllers zweitältestem Sohn

Emil

, dem Urgroßvater von Robin und Katya Müller, eine bedeutsame Wende gaben. Denn es ist nicht ausgeschlossen (wenn auch nicht wahrscheinlich), dass es Ella selbst war, die eine entscheidende, wenn auch passive Rolle in dem Drama spielte, das zur Flucht des vierzehnjährigen Emil in die USA führte und zu seinem anschließenden siebenjährigen Aufenthalt dort. Im Detail wird diese

Familiensaga

- belegt auch durch Passagierlisten eines Auswandererschiffes -

hier

auf Emil Müllers eigenen Seiten wiedergegeben.

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Emil Müller als "Gardepionier" (ca. 1893)
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Frieda Müller geb. Knapp
mit ihrer Tochter Fritzi (1901)

Als Emil aus Amerika die Rückreise nach Deutschland antrat, stand die Heimkehr aber vor allem im Zeichen des Todes seiner Mutter.

Amalie Müller geb.Simon

, starb im Jahr von Emils Rückkehr - mit nur 48 Jahren, am 12. Mai 1892. Gegen Ende ihres Lebens war es wohl besonders der Gram über den Tod ihrer jüngsten Tochter, die mit 6 Jahren an Gelbsucht, wie man sagte, starb, der ihr, nach zwei Totgeburten, die sie in früheren Jahren bereits erlitten hatte, einen großen Teil ihrer Lebenskraft geraubt hatte. Sie soll grenzenlos getrauert haben, ihre Kinder erinnerten sich später, wie der Leichnam dieser jüngsten Schwester viele Tage lang im Mittelpunkt der Wohnung aufgebahrt war.

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Heinrich Müller und seine Familie (4)

0gs14.rot.365

Rechts:
Haus von Emils Onkel Ferdinand Simon
in Williamsport, Pennsylvania, USA,
wo er von 1885 bis 1892 lebte. Die vollständige Saga, soweit sie überliefert ist, findet sich

hier

auf den

Seiten über Emil Müller

.

Amalie Müller galt als eine sehr schöne und auch sehr stattliche Frau. Ihre Körpergröße war ein Erbteil ihres Vaters

Caspar Henrich Simon

, und sie gab sie weiter an ihre Kinder. Von den Söhnen wissen wir, dass sie um die 1,90 m groß waren, ein für das 19. Jahrhundert enormes Maß . Noch nach dem Tod Amalies legten ihre hinterlassenen Kleider und Mäntel Zeugnis ab; Frieda Müller, geb. Knapp, die Frau ihres Sohnes Emil, erzählte später, die Kleidungsstücke, die bei ihrer Heirat im Jahr 1899 noch im Schrank ihrer Schwiegermutter hingen, seien so groß gewesen, dass sie, Frieda, "da zweimal reingepasst" hätte.
 
Viel mehr jedoch wissen wir nicht über Amalie Müllers Aussehen. Sie hat uns kein Bild von sich hinterlassen. In ihren letzten Lebensjahren hatte sie sehr an Körperumfang zugenommen. Sie fand sich jetzt hässlich und wehrte sich mit äußerster Entschiedenheit, wenn sie fotografiert werden sollte. So soll niemals ein Foto von ihr aufgenommen worden sein, und tatsächlich ist bis heute keines aufgetaucht.