Familiengeschichte Müller - Humphreys

 

Kurt Müller sen.

geboren am 8. August 1904 in Elberfeld
gestorben am 23. Dezember 1982 in Gütersloh
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Krieg 1944/45

 
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Fliegerschaden3
20/21 April 1944 Cologne: 357 Lancasters and 22 Mosquitos of Nos 1, 3, 6 and 8 Groups. 4 
 Lancasters lost. This concentrated attack fell into areas of Cologne which were 
north and west of the city centre and partly industrial in nature. 192 
industrial premises suffered various degrees of damage, together with 725 
 buildings described as 'dwelling-houses with commercial premises attached'. 7 
railway stations or yards were also severely damaged.

Aus:
Facebook-Auftritt der

RAF Bomber-Community


 
(siehe auch Wikipedia:

Bombing of Cologne

)

Das Tagebuch von Robert Gölte im

Historischen Archiv der Stadt Köln

enthält einen Bericht über den Bombenangriff vom 20./21.April 1944 (4 S.)

InnereKanalMackensen65LinksKarreePiusstrRechtsLuftbild1945

Links: Luftbild von Köln-Ehrenfeld von 1945. Der rote Punkt markiert das Haus Mackensenstr.65 (heute und bis 1939: Innere Kanalstr.65; Straße verläuft in Nord -Süd-Richtung)

In der Nacht vom 20. auf den 21.4.1944 (der Nacht nach Hitlers letztem Geburtstag...) wurde die

Wohnung

von Herta und Kurt Müller in Köln-Ehrenfeld, Mackensenstr.65, durch einen Bombenangriff völlig zerstört. Es befand sich niemand in der Wohnung. Herta M., im 8.Monat schwanger, lebte schon bei ihren Verwandten väterlicherseits im westfälischen Isselhorst.

Am Morgen des 21.April ging Kurt Müllers Schwiegermutter,

Lina Heitmann

(geb.Darm), zur Ruine des Hauses Mackensenstr.65 und suchte in den immer noch rauchenden Trümmern nach Rettbarem. Viel fand sie nicht mehr: nur zwei Gegenstände, zwei Bücher von den etwa tausend, die sich noch in der Wohnung befanden, beide halbzerstört, aber noch lesbar: eine Reisebeschrei-bung (Keilpflug: "An den Rändern dreier Erdteile") und einen Band "Heines Werke" (siehe rechts) aus der Reihe Meyers Klassiker- Ausgaben, ein symbolischer Fund vielleicht, denn Heine gehörte zu Kurt Müllers LIeblingsdichtern (siehe seine spontane Rezitation eines Heinegedichts,

hier

zu hören) und war verbotene Literatur.

DSC03521 Kopie

Links: Blick vom Balkon der zerstörten Wohnung Mackensenstr. 65 auf die Franz-Kreuter-Straße (rechts) und, quer dazu verlaufend, die Barthelstraße mit dem Schiller-Gymnasium rechts im HIntergrund, das ebenfalls im Krieg völlig zerstört wurde. Das Haus am rechten Bildrand überstand den Krieg relativ gut und steht fast unverändert heute noch. Das Haus am linken Bildrand ist ebenfalls in seiner Grundstruktur noch vorhanden, aber in erheblich veränderter Form.

s159 Kopie 3

Oben: Herta Müller auf dem Balkon der später zerstörten Wohnung, von dem aus das links abgebildete Foto aufgenommen wurde.