geboren am 16. Januar 1845  in Hollen
gestorben am 19. Juli 1917  in
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 Brief von Wilhelm Heitmann 1917 an die Familie seines Sohnes Heinrich in Malmedy

: HIER >>
 
SaemaschineKleinM

Die von
Heitmann und Niediek erfundene  

Drillmaschine

RIMG0011.JPG

Johanne und Wilhelm Heitmann

>> Johanne Hornberg

>>

 
>> Herta Heitmann

 >>

 
>> Heinrich Heitmann

>>

 
hochrad_01-1.jpg
DSC07511mk

Wilhelm Heitmanns Amboss

(restauriert von Ulrich Poggenklaß)
DSC07502mk

Unten: Der Heitmannsche

Kotten

und die Brakenschmiede heute, wunderbar saniert und behutsam modernisiert von Wilhelm Heitmanns  Urenkel Ulrich Poggenklaß und seiner Frau Kathrin

Familiengeschichte Müller - Humphreys

OttensmannInterview3K

Wilhelm H. besaß auch ein Hochrad (siehe Beispielfoto unten).

Zusammen mit seinem Nachbarn Heinrich Niediek erfand und baute er um 1898 eine von einem Pferd oder einem Ochsen gezogene

Drillmaschine

(Getreide-Sämaschine), für die ein Reichspatent erteilt wurde und die, in drei Exemplaren gebaut,  bis 1980 in Betrieb war (siehe Foto rechts und Artikel "Ein Besuch ..."  oben). Unten folgen AUSZÜGE aus einem Artikel von Niedieks Enkel Werner Landwehr, der um 1980 ebenfalls in "Lebendiges Isselhorst" erschien (und natürlich v.a. Niedieks Rolle im gemeinsamen Projekt betont):

OttensmannAnnaPrtrt

Jedoch betrat Wilhelm Heitmann sein Lebtag kein Schiff. Er wollte stets festen Boden unter seinen Füßen wissen.

Er war verheiratet mit

Johanne Hornberg

 (Foto des Ehepaares siehe unten) und  hatte mit ihr 6 Kinder; das fünfte von ihnen war

Heinrich Heitmann

, der Vater von

Herta Heitmann

und der Urgroßvater von Katya und Robin Müller.

Anna

Ottensmann


Pflegekind der Heitmanns und Halb- Nichte von Wilhelms Frau

Johanne

Hauptberuflich war Wilhelm Heitmann

Nagelschmied

. Er betrieb als selbständiger Handwerksmeister in seiner "

Brakenschmiede

" eine  hoch- spezialisierte Nagelproduktion und lieferte - als Teil der "Rheinisch- westfälischen Kleineisenindustrie" - seine Spezialprodukte bis ins Ruhrgebiet. Diese Information und noch etliches Wissenswerte mehr findet sich in dem unten abgebildeten Artikel aus der Zeitschrift des Heimatvereins  Isselhorst "Lebendiges Isselhorst" (Vorgängerin des "Isselhorster", in ihrer Ausgabe vom September 1977, ohne Autorenangabe, wahrscheinlich verfasst von Renate Plöger), der auf einem Gespräch mit Anna Ottensmann beruht, einem Pflegekind Wilhelm Heitmanns.

Wilhelm Heitmann wurde durch die Heirat mit seiner Frau "

Kolon

" oder Erbpächter der Stätte Isselhorst

Haus Nr.61

. Die feudalrechtliche Bedeutung dieses Status befand sich jedoch zu diesem Zeitpunkt im Zuge der

Bauernbefreiung

(in Preußen endgültig ab 1850) bereits in Auflösung.

Hier folgt der genannte Artikel:

HeitmannFWPortrait1909KmS
Drillmaschine4repAuszKS

Wilhelm Heitmann im Jahr 1909

geboren am 16. Januar 1845 in Hollen, Haus Nr. 22,


gestorben am 19. Juli 1917 in Isselhorst, Haus Nr. 61

 
 

Friedrich

Wilhelm

Heitmann war der Sohn von Friedrich Christian Heitmann, ebenfalls aus Hollen 22, und von Christine Elisabeth Reckmann aus Steinhagen.

Friedrich

Wilhelm Heitmann

Es steht heute im Isselhorster

Heimatmuseum

auf dem Hof Kornfeld-Iborg, Emsweg 6 in Holtkamp (Tel.: 05241-687177).