Famgesch
in English
UK-Flagge.gif
US-Flagge.gif
 
HeitmannFWUnterschriftgruen2
geboren am 16. Januar 1845  in Hollen
gestorben am 19. Juli 1917  in Isselhorst
 
Leb.Iss.197711.StruewerMichael.525
Leb.Iss.197711.StruewerMichael.Foto.400
DrillmaschineFoto.400

Zusammen mit seinem Freund und Nachbarn Heinrich Niediek erfand und baute Wilhelm Heitmann um 1898 eine von einem Pferd oder einem Ochsen gezogene

Drillmaschine

(Getreide-Sämaschine), für die ein Reichspatent erteilt wurde und die, in drei Exemplaren gebaut,  bis 1980 in Betrieb war (siehe Artikel "Ein Besuch bei Frau Anna Ottensmann" auf der Seite über Wilhelm Heitmann, den

Nagelschmied

).

Drillmaschine4repAuszKS

Die Drillmaschine

In der Zeitschrift "Lebendiges Isselhorst" vom November 1977 erschien der nebenstehende sehr schöne Artikel, der aus der Praxis und eigenem Gebrauch heraus die beste und genaueste bisher über die Drillmaschine verfügbare Information enthält, verfasst von Wihelm Heitmanns Ururenkel, dem damals 14jährigen Michael Strüwer*. Auf dem Photo (oben) zu sehen sind der Autor (auf dem Trecker) und hinter der Drillmaschine sein Vater Rudi Strüwer, ein Urenkel Wilhelm Heitmanns, dem wir viele wichtige familiengeschichtliche Informationen verdanken.

Der Erfinder

Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek waren nicht nur Freunde und Nachbarn, sondern einander auch im Tod noch nah: beide starben kurz aufeinander innerhalb weniger Wochen im Mai und Juli 1917. Unten folgen AUSZÜGE aus einem Artikel von Niedieks Enkel Werner Landwehr, der Anfang der 1980er Jahre ebenfalls in "Lebendiges Isselhorst" erschien (und natürlich v.a. Niedieks Rolle im gemeinsamen Projekt betont):

Drillmaschine169

Oben:
auch 120 Jahre später sind  Drillmaschinen zwar größer, sehen im Übrigen aber noch nicht sehr viel anders aus als die von

* Wir danken dem Autor für die freundliche Zustimmung
  zur Wiedergabe seines Artikels an dieser Stelle.

 
s3.Portrait.50

Rechts:
Die von
Heitmann
und Niediek erfundene Maschine
zur

Drillsaat

Das letzte erhaltene der ursprünglich drei Exemplare der Drillmaschine ist heute im Besitz des Isselhorster

Heimatvereins

, der sein

Heimatmuseum

auf dem

Hof Kornfeld-Iborg

in Holtkamp leider im Jahr 2018 aufgeben musste und mit einem Kern seiner Bestände an seinen neuen Standort im ältesten Haus von Isselhorst (erbaut 1623) umgezogen ist, der in den letzten Jahren aufwändig restaurierten und im September 2018 in ihrer Funktion als Isselhorster Heimathaus neueröffneten "

Holtkämperei

" (s.rechts) Die Drillmaschine von Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek gehört zum erhalten bleibenden Kern der Bestände; ob sie aber permanent, z.B. im Rahmen einer Dauerausstellung, zu besichtigen sein wird, ist noch unbekannt.

Unten:­Artikel aus "Lebendiges Isselhorst" vom November 1977, verfasst von Michael Strüwer* (damals 14 Jahre alt)

OttensmannInterviExz.352

Unten:­Ebenfalls in "Lebendiges Isselhorst" erschien Anfang der 1980er Jahre der Artikel "Ein Besuch bei Frau Anna Ottensmann" (verfasst wahrscheinlich von Renate Plöger), dem der folgende Abschnitt entnommen ist (der komplette Artikel ist auf der Seite über Wilhelm Heitmann, den

Nagelschmied

, zu finden):

Holtkaemperei.224

Oben:­Die "Holtkämperei", erbaut 1623, das älteste Wohngebäude von Isselhorst, beherbergt heute das Heimatmuseum­und damit auch die Drillmaschine von Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek. Rechts davon: diese Kartoffelsetzmaschine aus dem Isselhorster Heimatmuseum ist eine Art Variante der Drillmaschine.

Kartoffelsetzmaschine.Heimatmuseum.Kornfeld.212
©   Kurt Müller 2021
BildschirmPfeilweissinvert
menue_button_neu_40_30
Menü
 
Famgesch
in English
UK-Flagge.gif
US-Flagge.gif
 
HeitmannFWUnterschriftgruen2
geboren am 16. Januar 1845  in Hollen
gestorben am 19. Juli 1917  in Isselhorst
 
Leb.Iss.197711.StruewerMichael.525
Leb.Iss.197711.StruewerMichael.Foto.400
DrillmaschineFoto.400

Zusammen mit seinem Freund und Nachbarn Heinrich Niediek erfand und baute Wilhelm Heitmann um 1898 eine von einem Pferd oder einem Ochsen gezogene

Drillmaschine

(Getreide-Sämaschine), für die ein Reichspatent erteilt wurde und die, in drei Exemplaren gebaut,  bis 1980 in Betrieb war (siehe Artikel "Ein Besuch bei Frau Anna Ottensmann" auf der Seite über Wilhelm Heitmann, den

Nagelschmied

).

Drillmaschine4repAuszKS

Die Drillmaschine

In der Zeitschrift "Lebendiges Isselhorst" vom November 1977 erschien der nebenstehende sehr schöne Artikel, der aus der Praxis und eigenem Gebrauch heraus die beste und genaueste bisher über die Drillmaschine verfügbare Information enthält, verfasst von Wihelm Heitmanns Ururenkel, dem damals 14jährigen Michael Strüwer*. Auf dem Photo (oben) zu sehen sind der Autor (auf dem Trecker) und hinter der Drillmaschine sein Vater Rudi Strüwer, ein Urenkel Wilhelm Heitmanns, dem wir viele wichtige familiengeschichtliche Informationen verdanken.

Der Erfinder

Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek waren nicht nur Freunde und Nachbarn, sondern einander auch im Tod noch nah: beide starben kurz aufeinander innerhalb weniger Wochen im Mai und Juli 1917. Unten folgen AUSZÜGE aus einem Artikel von Niedieks Enkel Werner Landwehr, der Anfang der 1980er Jahre ebenfalls in "Lebendiges Isselhorst" erschien (und natürlich v.a. Niedieks Rolle im gemeinsamen Projekt betont):

Drillmaschine169

Oben:
auch 120 Jahre später sind  Drillmaschinen zwar größer, sehen im Übrigen aber noch nicht sehr viel anders aus als die von

* Wir danken dem Autor für die freundliche Zustimmung
  zur Wiedergabe seines Artikels an dieser Stelle.

©   Kurt Müller 2021
 
s3.Portrait.50

Rechts:
Die von
Heitmann
und Niediek erfundene Maschine
zur

Drillsaat

Das letzte erhaltene der ursprünglich drei Exemplare der Drillmaschine ist heute im Besitz des Isselhorster

Heimatvereins

, der sein

Heimatmuseum

auf dem

Hof Kornfeld-Iborg

in Holtkamp leider im Jahr 2018 aufgeben musste und mit einem Kern seiner Bestände an seinen neuen Standort im ältesten Haus von Isselhorst (erbaut 1623) umgezogen ist, der in den letzten Jahren aufwändig restaurierten und im September 2018 in ihrer Funktion als Isselhorster Heimathaus neueröffneten "

Holtkämperei

" (s.rechts) Die Drillmaschine von Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek gehört zum erhalten bleibenden Kern der Bestände; ob sie aber permanent, z.B. im Rahmen einer Dauerausstellung, zu besichtigen sein wird, ist noch unbekannt.

Unten:­Artikel aus "Lebendiges Isselhorst" vom November 1977, verfasst von Michael Strüwer* (damals 14 Jahre alt)

OttensmannInterviExz.352

Unten:­Ebenfalls in "Lebendiges Isselhorst" erschien Anfang der 1980er Jahre der Artikel "Ein Besuch bei Frau Anna Ottensmann" (verfasst wahrscheinlich von Renate Plöger), dem der folgende Abschnitt entnommen ist (der komplette Artikel ist auf der Seite über Wilhelm Heitmann, den

Nagelschmied

, zu finden):

Holtkaemperei.224

Oben:­Die "Holtkämperei", erbaut 1623, das älteste Wohngebäude von Isselhorst, beherbergt heute das Heimatmuseum­und damit auch die Drillmaschine von Wilhelm Heitmann und Heinrich Niediek. Rechts davon: diese Kartoffelsetzmaschine aus dem Isselhorster Heimatmuseum ist eine Art Variante der Drillmaschine.

Kartoffelsetzmaschine.Heimatmuseum.Kornfeld.212