Dklein.Famgesch
 

Katharina Groß

geboren am 27. Februar 1860 in Engelfangen
gestorben am 1. Februar 1939  in Engelfangen
Unterschrift.KatharinaGross.inv2.219
 
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©   Kurt Müller 2026
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Katharina Groß
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Engelfangen.Flurkarte.404

Flurkarte Engelfangen 19.Jahrhundert

DSC06348 Kopie
1924.GrossKath.Ausweis.493
1919.GrossHermannHenrietteMetaHaus
1930.0is59.GrossMeta.430
GrossKath.Passbild.270
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1957.GrossHermannHenriette.GoldHochz0js3 Kopie
GrossKath-GrossHerm-Verwandt.646

Verwandtschafts- beziehung zwischen Katharina und Hermann Groß

Links und rechts: Goldene Hochzeit von Jettchen und Hermann Groß am 14.5.1957
 
Links, untere Reihe die Jubilare
Obere Reihe: ihre Tochter Meta Schilling, geb. Groß, ihr Mann und ihre Söhne Gernot und Horst

Haus der Familie von Nickel Groß, des Vaters von Hermann Groß, wahrscheinlich auch von dessen Eltern, der Großeltern von Katharina. Im Vordergrund Henriette Groß, verh. Bartz, *22.3.1879, zusammen mit ihrer Tochter Emma (1908). Henriette war eine Schwester von Hermann Groß und damit eine Kusine von Katharina.

0is57_Kopie

Rechts: Hermann Groß (29.3.1883 Kölln - 3.11.1969) mit seiner Frau Henriette ("Jettchen"), geb. Kläs (9.11.1884 Engelfangen - 5.2.1972) bei ihrer Hochzeit am 14.5.1907. Hermann Groß war Maschinenwärter und 30 Jahre lang Presbyter.

Links: Nach ihrem Umzug von Metz nach Engelfangen im Jahr 1920 wohnte Katharina, bis zu ihrem Tod, im Haus ihres Vetters Hermann Groß, des Sohns von Nickel Groß, eines jüngeren Bruders ihres Vaters (Aufnahme von 1919, im Vordergrund Hermann, seine Frau Jettchen und beider Tochter Meta).

1908.HausGrossNickel-Jacob_570
1957.GrossHermannHenriette.GoldHochz.DSC06362.436

Oben: Meta Groß (später verheir.Schilling), Hermann
und Jettchens Tochter

Oben: Katherina Groß
ca. 1924

s32.Vollmacht2.592.500000M=1USD

1929/30 verkaufte Katharina dann ihr Grundstück an den Witwer ihrer Nichte Katharina Becker, Friedrich Diehl.

Rechts: zweisprachiger (französisch-deutscher) Passierschein ("Sauf- Conduit" / "Ausweis"), der am 31. Juli 1924 in Saarbrücken ausgestellt wurde.

Historischer Kontext:

Das Dokument stammt aus der Zeit des Saargebietes (1920–935), als die Region nach dem Ersten Weltkrieg durch den Versailler Vertrag vom Deutschen Reich abgetrennt und unter das Mandat des Völkerbundes gestellt wurde. Die Verwaltung oblag einer Regierungskommission, was die zweisprachigen Formulare und die spezifische Staatsangehörigkeitsangabe ("Preußen Saareinwohner") erklärt.

Zweck:

Der Ausweis berechtigte die Inhaberin zu einer Reise von Saarbrücken nach Metz (Frankreich) und zurück. Er war für einen Monat gültig (vom 31. Juli bis 31. August 1924).

Besonderheiten:

Das Dokument enthält mehrere Stempel, darunter einen violetten Aufdruck, der die Inhaberin anweist, sich sofort beim zuständigen französischen Bürgermeisteramt zu melden. Zudem ist eine Gebührenmarke der Regierungskommission des Saargebiets über 2 Francs aufgeklebt (die Währung im Saargebiet war ab 1921 der französische Franc).

s11.614
s13.840

Unten: Am 23. Juli 1923 überließen Katharinas Kinder ihrer Mutter das vom Vater hinterlassene Grundstück in Engelfangen, das zu diesem Zeitpunkt auf 500.000 Mark geschätzt wurde. Was dabei zu bedenken ist: das Jahr 1923 war in Deutschland das Jahr der galoppierenden Hyperinflation. Ein US-Dollar war Ende Juli 1923 ca. eine Million Mark wert, doppelt so viel wie das Grundstück, in der Theorie. Klar wird daraus aber, dass dieser geschätzte Wert nichts mit dem realen Wert zu tun hat.

s31.Vollmacht.516
s33.Kostenrechnung.395

Meine Lieben!
Euer Paket habe ich erhalten, viele Dank, ich habe mich sehr gefreut zu all den schönen Sachen, ist auch alles unversehrt angekommen, nun habe ich doch auch ein Christbäumchen.
 
Herrmann dankt auch vielmals für die Zigarren, er hat sich sehr gefreut, und ich mit, sie sind ja auch sehr nett zu mir. Dieses Jahr bleiben sie hier, am zweiten Weihnachtstag kommt Familie Schilling nach hier, da ist wieder Leben im Haus, wenn der Kleine zum Opa kommt.
 
Na ihr könnt froh sein, daß ihr mit Wäsche versorgt seidt, es wird ja alles so knapp und so teuer. Nun haben wir aber wirklich Winter, ich gehe bei dem Wetter nicht vor die Tür, erstens ist es mir .....
..... so glatt ich habe ... Angst
..... Nun herzliche Grüße
..... und ein glückliches
..... Mutter

Katharina Darms Weihnachtskarte vom 22.12.1937 an die Familie ihrer Tochter Lina in Köln.

Unten: Sterbeurkunde. Katharina Darm starb am 1. Februar 1939 in Engelfangen.

Rechts: Katharina Darms Grab

Unten: Transkription des Kartengrußes: