Familiengeschichte Müller - Humphreys

 

Fritzi Müller

geboren am 3. Oktober 1900  in Elberfeld
gestorben am 19. Mai 1945  in Elberfeld
 
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Fritzi Müller,

geboren am 3. Oktober 1900 in Elberfeld

, gestorben am 19. Mai 1945 in Elberfeld, war die Tochter von

Emil Müller

und

Frieda Knapp

und hatte einen Bruder

Kurt

, den Großvater von Robin und Katya Müller. Sie

heiratete

Fritz Polstorff im Jahr 1929.
 
Fritzi war schon als Kind und Jugendliche oft und lange krank, wurde dann Krankenschwester und arbeitete schon mit sehr jungen Jahren in einem Tuberkulose-Sanatorium, wo sie sich mit der Krankeit infizierte. Sie erlitt einen sehr schweren, jahrelangen

Verlauf

in Form einer Bauchtuberkulose und war bereits von den Ärzten aufgegeben worden, als es ca.1926 eine plötzliche Wendung zum Besseren gab. Aber mit 44 Jahren infizierte sie sich unmittelbar vor dem Ende des 2.Weltkrieges bei einem Fliegerangriff auf einen Eisenbahnzug, in dem sie saß, mit Tetanus, während sie unter dem Zug Schutz suchte, und starb kurz nach Kriegsende an Wundstarrkrampf. Ihre Freundin

Grete Wolf

, die wusste, wovon sie sprach, sagte über sie: "Sie war auch ein Opfer der Zeiten."

©   Kurt Müller 2020
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Fritzis Mann Fritz Polstorff (links) war Neurologe und Psychiater. Er war Oberarzt an der Heil- und Pflegeanstalt Süchteln am Niederrhein (mindestens seit 1928, später in Bedburg-Hau). In

Süchteln

lebte auch Fritzi seit der Heirat. Während des 2.Weltkrieges weigerte er sich, an den Euthanasieverbrechen der Nazis teilzunehmen und wurde daraufhin an die Ostfront geschickt.
 
Von Fritz Polstorff sind diverse fachmedizinische Publikationen erhalten, u.a. zu den Themen Eplilepsie und Multiple Sklerose.

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Unten: Fritzi Müller (rechts) mit Frau Mascher
(mit Eltern Müller befreundet) und ihrer Tochter

(Frau und Kind in der Mitte sind unbekannt)
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Oben: Fritzi Müller und Fritz Polstorff bei ihrer Hochzeit. Sie führten eine glückliche Ehe.

Unten: Fritzi Müller mit 3 Jahren

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Oben: Fritzi Müller 1922 während ihrer Schwestern-ausbildung im Genesungsheim Hösel / Ratingen

>> Gespräch 1982 mit ihrem Bruder Kurt: über Fritzis Leben und ihre Gesundheit  >>
 
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Oben: die Provinzial-Heilanstalt Johannistal, Süchteln, wo Fritzi ab 1928 mit Ihrem Mann lebte, der dort Oberarzt war.
 
Unten: Fritzi in Süchteln

Rechts:
Fritzi zu Besuch
bei Ihrem Onkel

Heinrich Knapp


und dessen Frau in Bad Kreuznach 1925

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Oben: Fritzi in Alassio

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Rechts: Fritzi in Süchteln